
Im östlichen Baufeld des Werre-Projektes unterhalb des Wehres beginnt in Kürze mit dem Bau der „rauen Gleite“ . Damit dies erfolgen kann, muss die Werre zeitweise umgeleitet werden. Dazu ist der Einbau einer Umflutrinne auf der Werre-Nordseite vorgesehen. Dabei ist es unbedingt erforderlich, ein hier vorhandenes kleines Eichenwäldchen zu erhalten und im Zuge der Baumaßnahme bestmöglich zu schützen. Dazu muss verhindert werden, dass die zu erwartenden Herbst- und Winterhochwässer hier zur Erosion der entstehenden Böschung und damit zum Verlust der angrenzenden Altbäume führen können. Die Umflutrinne wird daher in Abstimmung mit allen beteiligten Behörden so frühzeitig hergestellt, dass die seitliche Böschung möglichst vor dem Einsetzen der Hochwässer ausreichend gesichert ist. Dazu und um bei der Herstellung der Umflut ausreichend Abstand zu den Eichen und insbesondere zu deren Wurzelbereichen zu halten, ist es erforderlich einen am nördlichen Werreufer stehenden Weidenbestand bereits vor dem 1. Oktober teilweise zu entfernen. Um sicher zu gehen, dass von der Maßnahme keine Brutvögel oder sonstige Wildtiere betroffen sind, wurde der betroffene Weidenabschnitt daher bereits am 25. und 26. August durch ein mit der ökologischen Baubegleitung beauftragtes Fachbüro untersucht. Die frühzeitigen Arbeiten dienen damit vor allem dem Schutz und Erhalt des vorhandenen, wertvollen Altbaumbestandes.